Alle sind happy und erleichtert - Pfarrei im Aufbruch - Januar 2020


Alle sind happy und erleichtert– Pfarrei im Aufbruch

Zertifizierung nach dem Umweltmanagementsystem „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“

Erfolgreiche Überprüfung (Audit) in der Pfarrei St. Antonius in Rheine

Alle sind happy. Ein riesiger Meilenstein ist geschafft. „Das ist die größte Leistung, die ich bisher in einem Audit anerkennen durfte“, fasste der hochzufriedene Thomas Kamp-Deister, Referent für Schöpfungsbewahrung beim Bistum Münster, die Überprüfung (Audit) zusammen.

 >>Zum Foto (v.li.): Wolfgang Hardeweg, Thomas Kamp-Deister, Heinrich und Christa Winkelhaus, Anja Egbers, Ursula Große Coosmann, Susanne Stockel, Klaus Hopster, Frank Jäger, Meinolf Winzeler, Karin Reckers und Denis Bramschulte freuen sich beim Audit über das neue Spülmobil, das die Gemeinde für ihre Feste und auch zum Verleihen angeschafft hat. Foto: Karola Wiedemann<<

Er hat vor kurzem beim Audit (Überprüfung) in der Pfarrei St. Antonius in Rheine zwei Tage lang mit den Verantwortlichen in der Gemeinde alle Teilgemeinden besucht und die Übereinstimmung der Umwelterklärung mit den erfassten Zahlen und der Realität vor Ort überprüft.

In allen sieben Teilgemeinden der Pfarrei ist das Umweltmanagementsystem „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“ auf Level 2 eingeführt.

Doch die Entwicklung in der Pfarrei soll und wird weiter voranschreiten: Obwohl schon zwei Jahre intensiver Arbeit hinter uns liegen, um alle relevanten Daten und Fakten an den sieben Pfarreistandorten und auf den Friedhöfen der Pfarrei zu erfassen und auszuwerten, auch wenn dabei schon viele Ideen entwickelt und Veränderungen in Richtung Öko-Fair umgesetzt worden sind.

Beim Audit wurde wiederum eine ungeheure Aufbruchstimmung spürbar. In der großen Runde mit Verantwortlichen aus den unterschiedlichsten Bereichen von den Kindertagesstätten, dem Technikteam bis zum leitenden Pfarrer und den beiden ehrenamtlichen Beauftragten für das Umweltmanagement wird deutlich: Überall ist schon eine Menge erreicht, aber alle wollen noch mehr anpacken. Die Ideen sprudeln und die Beteiligten holen sich direkt noch einen kurzen Rat aus der Runde, wie man den Verbrauch der Papierhandtücher verringern oder Leitungswasser zum Trinken attraktiv anbieten kann. Sie machen die Erfahrung, dass ihr Tun und ihr Engagement Kreise zieht und auch andere motiviert, ihre Ideen einzubringen und Veränderungen anzustoßen. Zum Beispiel schlagen Kitaeltern vor, am Rosenmontag auf Luftballons zu verzichten. In den letzten drei Jahren haben sich weit über 100 Menschen in St. Antonius für die öko-faire Ausrichtung engagiert.

„Wenn wir so weiter machen und wenn unsere zehn Kitas, wie geplant, nach Level 1 auch Level 2 einführen, könnten sich bald 500 bis 600 Menschen beteiligen“, ist sich Ursula Große Coosmann, eine der Beauftragten für das Umweltmanagement der Pfarrei, sicher.

Alle berichten auch, wie sehr das gemeinsame Engagement für die öko-faire Ausrichtung die unterschiedlichen Bereiche zusammenführt und letztlich auch Identität stiftet und über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg Verbindungen schafft.

Wie kriegt eine Pfarrei sowas hin? „Wir arbeiten basisorientiert. Die Teilgemeinden bilden Teams ähnlich eines Pfarrgemeinderats, die über ein kleines Budget frei verfügen und die Ansprechpartner sind, wenn in der Teilgemeinde etwas gemacht werden soll.

„Das sieht in jeder Teilgemeinde anders aus. Wir schauen immer vor Ort, was passiert und welche Netzwerke möglich sind“, erklärt Meinolf Winzeler, leitender Pfarrer der gesamten Pfarrei Sankt Antonius. Er sieht sich eher in der Rolle des Ermöglichers und Unterstützers und nicht als derjenige, der zentral bestimmt. „Netzwerken und Projektarbeit mit zeitlich begrenzten und überschaubaren Aufgaben kennzeichnen unsere Arbeit“, sagt er.

„So was geht in der Kirche?“, wird Christa Winkelhaus oft überrascht gefragt, wenn sie von ihrer Arbeit als Umweltmanagementbeauftragte in der Pfarrei erzählt. „Oh ja!“, kann sie da nur schmunzelnd antworten.

Mehr zum Umweltmanagement in St. Antonius www.sankt-antonius-rheine.de/leben-glauben/schoepfung-bewahren-umweltmanagement.

Mehr zu der Initiative „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“ www.bistum-muenster.de/zukunft_einkaufen

Text / Foto: Karola Wiedemann

Kontakt

Pfarrei St. Antonius Rheine

Bevergerner Straße 25, 48429 Rheine
Nordrhein-Westfalen

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 05971 / 801690
Telefax: 05971 / 80169-129

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