KAB St. Paulus - Prävention


KAB St. Paulus - Diskussionsabend im Basilika-Forum

Das Schweigen brechen – Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche

Ann-Kathrin Kahle, die Präventionsbeauftragte im Bistum Münster und Robert Bömelburg, die Präventionsfachkraft der Pfarrei Sankt Antonius sprachen mit 30 interessierten Gästen über ein brisantes Thema in der Katholischen Kirche.

 

Ann-Kathrin Kahle machte klar, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf gewaltfreies Aufwachsen haben. Jeder Missbrauch ist ein Verbrechen und die Täter dürfen auf keine Toleranz rechnen. Die Täter kommen oft aus dem Umfeld der Opfer. Oberstes Gebot muss sein, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen. Alle sind aufgefordert Ihnen sichere Räume und vertrauensvolle Beziehungen zu bieten.

Robert Bömelburg stellte Schwerpunkte aus dem Institutionelle Schutzkonzept (ISK) vor, das zurzeit in der Pfarrei Sankt Antonius erarbeitet wird. Alle Pfarreien und Einrichtungen im Bistum Münster müssen ein ISK erstellen, mit dem das Risiko sexueller Gewalt in den kirchlichen Einrichtungen gesenkt und der Umgang mit Verdachtsfällen verbindlich geregelt wird. Es gibt verpflichtende Schulungen für alle Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit. Außerdem ist das Vorlegen eines erweiternden Führungszeugnisses obligatorisch.

Das Motto „Augen auf! - Hinsehen und Schützen“ gilt für alle. Es wird auch in Zukunft darum gehen, sensibel und aufmerksam zu sein für die Rechte und das Wohlergehen aller Kinder und Jugendlichen.  

 

Tags: St. Antonius, Erwachsene, KAB St. Paulus

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