UNSERE NACHRICHTEN AUF EINEN BLICK

Veränderte Gottesdienstordnung in Sankt Antonius ab dem 1.Advent

Auch wir als Pfarrei Sankt Antonius müssen uns veränderten Realitäten anpassen. Bisher hatten wir in unserer Pfarrei insgesamt sieben Hl. Messen am Samstag und Sonntag. Dieses System beruhte auf personellen Ressourcen im Bereich des Verkündigungsdienstes, die uns so (nach dem Weggang von Tobias Plien und der Stundenreduzierung von Anna Held) leider jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen.

Aber nicht nur bei den Predigerinnen und Predigern wird die Personaldecke knapper. Auch bei den Küster:innen, Organist:innen, etc., die für die Feier der Sonntagsgottesdienste gebraucht werden, haben wir zunehmend weniger Kapazitäten. Auf Anfrage von Pastor Kröger und des Pastoralteams haben wir uns daher im Pfarreirat mit der Frage beschäftigt, wie in diesem Bereich eine Entlastung für die weniger gewordenen Hauptamtlichen unserer Pfarrei ermöglicht werden kann.

Bislang gab es eine zunehmend starke Belastung der Seelsorgenden an den Samstagen durch Zeitdruck und der häufigen Ballung von Beerdigungen, Taufen und Trauungen. Hinzu kommt ein Problem, was wir mit anderen Pfarreien teilen: Die Zahl der Gottesdienstbesucher:innen sinkt stetig. Auch hier liegen Anpassungen auf der Hand.

Nach intensiver Diskussion und Ringen um eine gute Lösung hat der Pfarreirat daher nun beschlossen, ab Beginn des neuen Kirchenjahres (Erster Advent 2026) die Gottesdienstordnung anzupassen.

Wichtig war uns bei dieser Entscheidung, dass weiterhin an allen Kirchorten der Pfarrei jeden Samstag, bzw. Sonntag eine Hl. Messe gefeiert wird. Und Vorteil: Ab Advent 2026 gibt es wieder in jeder Sonntagsmesse eine Predigt!

**Was ändert sich?**

Statt 7 Messen wird es demnächst 6 Messen am Wochenende geben: Samstagsgottesdienste in St. Ludgerus und Rodde sowie Sonntagsgottesdienste in Altenrheine, Basilika, St. Marien und Herz Jesu. In St. Ludgerus ist die Messe demnächst bereits um 16.45 Uhr.

**Was wird durch die Veränderungen möglich?**

An allen Kirchorten kann am Wochenende eine Messe angeboten werden – 6 Kirchen - 6 Messen. In allen Gottesdiensten wird wieder gepredigt. Außerdem gibt es mehr Flexibilität für Taufen, Trauungen und Beerdigungen am Samstag sowie mehr Flexibilität für den Fall von weiteren Personalengpässen.

Darüber hinaus möchten wir, wie schon länger angedacht, parallel zur Einführung dieser neuen Ordnung unsere Bemühungen intensivieren, Gemeindemitglieder zu Leiter:innen von Wort-Gottes-Feiern auszubilden, damit dauerhaft eine Vielzahl und große Bandbreite an Gottesdienstfeiern in unseren Gemeinden bestehen bleiben kann.